Beschlagnahme von Spielautomaten aus den 20er Jahren

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Ende Januar 2007 haben zwei Beamte das Antiquitätenladen des Ehepaars Turner in Whitefish/Montana, das Sammlerstücke aus dem "Wilden Westen" verkauft, besucht und haben einige Gegenstände (zum Teil über 100 Jahre alte Spiele), die mit Glücksspiel zu tun hatten, beschlagnahmt.

Dazu gehörte ein alter Pokertisch aus Arizona, "einarmige Banditen" (Spielautomaten) aus den 20er Jahren, Kartenspiele und ein Roulettekessel von 1880, der 18.000 Dollar kosten soll.

Larry Renman, Amtsleiter der Abteilung Glücksspiel des US-Bundessaates Montana, hat damals die Konfiskation so begründet: "Diese Dinge sind nur für Glücksspiel hergestellt worden. Und solange sie funktionieren, besteht die Möglichkeit, illegal Glücksspiel zu betreiben."

Die Staatsregierung hat aber jetzt ein neues Gesetz erlassen und dadurch können die Antiquitätenhändler bis zu drei Glücksspiel-Sammlerstücke pro Jahr verkaufen. Elia und Ron Turner haben nach vier Monaten endlich ihre wertvollen Sammlerstücke zurück bekommen.


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