Verbot für Internet-Wetten und Online-Glücksspiele

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Die Verhaftung des Geschäftsführers des internationalen Online-Glückspielanbieter BetOnSports, David Carruthers, brachte die Online-Wettbranche ins Wanken. US-amerikanische Strafverfolger werfen ihm und zehn weiteren Personen u. a. illegales Glücksspiel vor.

Nach Ansicht des US-Justizministeriums ist das Online-Glücksspiel in den USA bereits verboten. Die Gesetzlage ist doch umstritten, da die Behörden sich dabei auf ein 45 Jahre altes Gesetz beziehen. Es fehlt eine eindeutige gesetzliche Regelung, die auch z. B. die virtuellen Casino-Spiele explizit festlegt.

Obwohl jede gesetzliche Regelung fehlt, hatte das US-Justizministerium aber immer betont, dass auch Wettangebote im Internet an US-Staatsbürger nicht den US-Gesetzen entsprächen. Ein neues Gesetz soll aber jetzt das Verbot für Internet-Wetten und Online-Glücksspiele verankern. Dank des strengen Vorgehens der USA gegen Anbieter von Online-Wetten sind die Aktienkurse der Online-Glücksspielanbieter stark nachgelassen.

Sollte das Gesetz durchgehen, würde nicht nur die zwölf Milliarden US-Dollar schwere Online-Wettbranche darunter „leiden“, da in dem Fall würden auch die Zahlungsformen wie Kreditkarten, Bankanweisungen und Online-Transaktionen verboten. Die Behörden könnten auch Internet-Provider auffordern, den Zugang zu Glücksspiel-Websites zu blockieren.


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